“Für die WOMEX2002 erwarten wir über 1.800 Fachbesucher, somit einen Zuwachs zwischen 10 und 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das zeigt, dass in Krisenzeiten die Nische ein schöner Aussichtspunkt ist“, freut sich WOMEX-Direktor Christoph Borkowsky Akbar. Dieses Jahr bezieht die Fachmesse vom 24. bis 27. Oktober ihren neuen Standort in Essen. Mit der Zeche Zollverein wurde laut Borkowsky ein ideales Areal gefunden, um die World Music Expo künftig alle zwei Jahre in der Ruhrmetropole auszurichten, alternierend mit jeweils ausgewählten Standorten in aller Welt. Auf die anreisenden Labelvertreter, Konzertveranstalter und Journalisten wartet in Essen ein volles Programm mit mehr als 100 Präsentations-Ständen, Workshops, Panels und über 40 Livebands. Zu den Showcase-Highlights zählen die jamaikanische Mento-Legende Stanley Beckford, Portugals neuer Fado-Star Mariza und die westafrikanischen Afro-Pop-Veteranen von Bembeya Jazz. Regionaler Schwerpunkt ist dieses Jahr der Indische Ozean. Der WOMEX Award wird dem Duduk-Virtuose Jivan Gasparyan aus Armenien überreicht. Weltmusik sei ein Türöffner zur Bekanntmachung der Artenvielfalt, meint Borkowsky und betont: „Die Globalisierung ist ein dialektischer Prozess und Weltmusik der Soundtrack dazu.“
World Music Expo WOMEX 2002 in Essen
Fachmesse fördert musikalische Artenvielfalt



