Vom 24. bis zum 27. Oktober wird sie in der Zeche Zollverein in Essen stattfinden, um dem gestiegenen Platzbedarf Rechnung zu tragen: Bei der letztjährigen WOMEX in Rotterdam tummelten sich über 150 Aussteller und 1600 Fachbesucher. „Dieser Andrang hat die Prognosen aus früheren Jahren bei weitem übertroffen“, freut sich WOMEX-Chef Christoph Borkowsky. „Damit ist die alte Location in Berlin zu klein geworden. Allerdings fiel uns die Entscheidung nicht leicht, auf halber Strecke zwischen Rotterdam und Berlin eine Vollbremsung einzulegen. Aber nur hier fanden wir einen geeigneten Veranstaltungsort mit der kulturellen, politischen und finanziellen Unterstützung, um die WOMEX weiterzuentwickeln.“
Dass der neue Veranstaltungsort einen Nachteil mit sich bringt, sieht Borkowsky nicht. „Die Popkomm. in Köln hat sich auch etabliert.“ Wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert und Essen von den Teilnehmern angenommen werde, könnte die Zeche Zollverein auch künftig den Zuschlag erhalten. Diesmal gelten folgende Anmeldefristen und Gebühren: Die „Smart Rate“ zu 145 Euro läuft bis zum 28. Juni, die „Guide Rate“ bis zum 20. September erhöht sich auf 205 Euro, und die „Sweat Rate“ gilt bis zum 18. Oktober, schlägt aber mit 235 Euro zu Buche.


