Musik

Wolfgang Niedecken traf Bundespräsidenten

Vor dem Berliner Bap-Konzert beim Berliner Citadel Festival sahen sich am 18. Juni Wolfgang Niedecken und Bundespräsident Hörst Köhler wieder, die sich bei ihrer gemeinsamen Arbeit für Afrika kennengelernt hatten.

Vor dem Berliner Bap-Konzert beim Berliner Citadel Festival sahen sich am 18. Juni Wolfgang Niedecken und Bundespräsident Hörst Köhler wieder, die sich bei ihrer gemeinsamen Arbeit für Afrika kennengelernt hatten.

Der Bundespräsident, seine Frau Eva und Tochter Ulrike, allesamt auch privat Bap-Fans, kamen vor der Show in den Backstage-Bereich, wo Köhler an der traditionellen Huldigung am Bap-Altar teilnahm.

Persönlich kennengelernt hatten sich der Präsident und der Sänger über ihr Engagement bei der Initiative „Gemeinsam für Afrika“. Seither setzen sie sich zusammen für Förderprojekte zur Selbsthilfe ein, die von den Organisationen World Vision und Gemeinsam für Afrika vorangetrieben werden.

Bei der mehrstündigen Show spielten Bap erstmals den Song „Noh Gulu“, ein Lied über das Schicksal sogenannter Nachtpendler. Bei einer Afrika-Reise hatte Niedecken mit eigenen Augen das Leid von Kindern gesehen, die aus Furcht vor Entführung, Tod und Vergewaltigung jede Nacht kilometerweit von ihren Heimatorten in das Flüchtlingslager Gulu gehen.

Ab Mitte Juli kann laut Bap-Tourveranstalter Semmel Concerts die in Berlin mitgeschnittene Live-Version von der Internetseite von World Vison heruntergeladen werden. Die Spende für den Download kommen dem Rehabilitationszentrums für ehemalige Kindersoldaten in Gulu zugute.