Der Eckart Witzigmann Palazzo stellt seinen Betrieb am 28. Februar 2006 ein. Der Veranstalter, die Deutsche Arena, will im Herbst 2006 mit einem jüngeren, moderneren Nachfolgeprojekt starten.
Das äußerte Deutsche Arena-Geschäftsführer Matthias Hoffmann gegenüber dem Gastro-Branchenblatt „food-service“: „Der ganze Plüsch fliegt raus, wir werden jünger, frischer, moderner“, wird Hoffmann zitiert. Die „Bild“-Zeitung berichtet von einem Streit zwischen Hoffmann und Witzigmann. Hintergrund: Witzigmann habe zuletzt pro Palazzo-Abend 1.000 Euro bekommen – bei insgesamt 450 Shows an verschiedenen Standorten in einer Saison.
Jetzt spekulieren sowohl „SZ“ als auch „Bild“ bezüglich der Nachfolge auf den wohl europaweit bekanntesten Fernsehkoch, den Briten Jamie Oliver, der nicht nur durch seine einfache Küche, sondern auch durch sein soziales Engagement auf sich aufmerksam zu machen weiß. Eine Aufmerksamkeit, die die Deutsche Arena mit der Lancierung von Olivers Namen wohl ebenfalls erreichen will, denn die Zusammenarbeit mit Witzigmann in der Saison 2004/05 war über die Maßen erfolgreich: An fünf Standorten kamen über 150.000 Gäste in die Witzigmann Palazzos. 19,5 Mio. Euro wurden dabei umgesetzt.
Witzigmann kontert derweil mit eigenen Plänen: Mit einem potenten Partner aus der Entertainment-Branche will er laut Medienberichten eine eigene Gastro-Show entwickeln.



