“Für mich gab es eigentlich keinen besonderen Grund, auf die Werkreihe,Bayreuth‘ zurückzukommen“, erklärt Joachim Witt. „Es hat sich einfach so ergeben.“ Ursprünglich sollte das 2002 veröffentlichte Album „Eisenherz“ unter dem Titel „Bayreuth 3“ erscheinen. „Das Songmaterial entsprach aber letztlich nicht dem, was ich mir für den dritten Teil vorgestellt hatte, und genauso war es auch beim darauf folgenden Album, ‚Pop‘. Es entwickelte sich irgendwie anders, und ich bin in Seitenstraßen gelandet, die dann auch mal abgegangen werden mussten.“ Nachdem sich Joachim Witt in den ersten beiden „Bayreuth“-Alben mit seiner Sehnsucht nach Romantik und der eigenen kulturellen Identität auseinandergesetzt hat, widmet er sich auf dem dritten Teil der Politik und den Auswirkungen der Globalisierung.
Witt – Hoch auf dem grünen Hügel
Joachim Witt sorgte Ende der 90er-Jahre mit den beiden ersten Teilen seiner Werkreihe „Bayreuth“ für viel Diskussionsstoff. Nach zwei eher unspektakulären Platten provoziert er nun abermals auf „Bayreuth 3“, und zwar mit gesellschaftskritischen Songs.



