Musik

Westlife landen Millionencoup

Pro Kopf soll es fünf Millionen Pfund geben.

Wenn das mal nicht die Stimmbänder ölt und das Herz in Schwingungen versetzt: Louis Walsh, britischer „Popstars“-Castingshow Juror und schon seit längerem Manager der einstigen Boyband Westlife, soll einen millionenschweren Deal mit der Plattenfirma des einstigen Ronan Keating-Vehikels ausgehandelt haben. Fünf Alben will das Quartett in den nächsten Jahren abliefern – und pro Album soll es für jedes einzelne Mitglied inklusive Manager eine Million Pfund Gage geben.

Dem nicht genug, versucht Walsh, eine zusätzliche und nicht minder lukrative Gewinnbeteiligung auszuhandeln. Medienberichten zufolge will er 60 Prozent des erzielten Profits in die Taschen der Band fließen sehen, die verbleibenden 40 Prozent blieben demnach für die Plattenfirma.

Worst Case Scenario

Ob all das wirklich so zustande kommt, ist fraglich, auch wenn es bislang wohl ganz gut aussieht. Noch befinden sich die Vertragsverhandlungen allerdings in einem Frühstadium und Plattenbosse sind nicht unbedingt für ihre Freigiebigkeit bekannt. Sollte Walsh zu hoch pokern, könnte im schlimmsten Fall der ganze Deal platzen und die zwölfmaligen Nummer-1-Lieferanten stünden auf der Straße.