Der wegen angeblichem sexuellen Missbrauch von Kindern angeklagte Michael Jackson muss sich nun auch noch gegen eine Vertragsbruchsklage wehren. Sein ehemaliger Geschäftspartner J. Marc Schaffel will vom selbst ernannten King of Pop mindestens 3,1 Mio. Dollar haben. Der Produzent behauptete vor dem Los Angeles County Supreme Court, Jackson schulde ihm noch 800.000 Dollar für die Erstellung eines TV-Specials über den Sänger. Dieses wurde im Jahr 2003 auf dem US-Sender Fox ausgestrahlt, um die negative Berichterstattung der Jackson-Dokumentation von Martin Bashir zu kontern. Bashirs Jackson-Portrait lief im Februar 2003 in Deutschland bei RTL und sorgte letztlich für den Kinderschänderprozess, in dem sich der Popstar ab Januar 2005 verteidigen muss.
Schaffel will zudem 2,3 Mio. Dollar von Jackson zurückhaben, die er dem Sänger nach eigenen Angaben in den letzten drei Jahren geliehen hat. Insgesamt habe er Jackson seit 2001 mit 8,6 Mio. Dollar aushelfen müssen, so Schaffel. Doch bislang habe Jackson erst 6,3 Mio. Dollar zurückerstattet. Die Privatdarlehen habe der Sänger u.a. dafür verwendet, um Liz Taylor Schmuck im Wert von 600.000 Dollar zu kaufen, oder um Marlon Brando mit einer Mio. Dollar dazu zu bewegen, bei einem Jackson-Konzert zu erscheinen. Schaffel beschuldigt den Sänger, seit Juni 2004 seine Schulden nicht mehr zu begleichen.



