Die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, Christina Weiss, sieht in Finanzminister Hans Eichels Vorhaben, die Absetzbarkeit von gemeinnützgen Spenden abzuschaffen, einen „sehr unglücklichen Plan“. Sie will im Gespräch mit Eichel versuchen, diesen Plan „nicht Wirklichkeit werden zu lassen“. Das sagte Weiss in der „Welt“. Das Finanzministerium will einführen, dass künftig die Spenden von Aktiengesellschaften und GmbHs für gemeinnützige, mildtätige, religiöse, wissenschaftliche und kirchliche Zwecke nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden können. Gegen diese Pläne wandte sich . Eichels Plan würde „einen verheerenden Kahlschlag bedeuten“, befand auch die Staatsministerin. „Mitten in einer Zeit, in der wir die großen Unternehmen immer wieder auffordern, sich mäzenatisch für das Gemeinwesen einzusetzen, würde durch dieses Vorhaben jede Spendenbereitschaft bestraft.“
Weiss: Eichels Plan ist sehr unglücklich
Die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, Christina Weiss, sieht in Finanzminister Eichels Vorhaben, die Absetzbarkeit von gemeinnützgen Spenden abzuschaffen, einen „unglücklichen Plan“. Sie will sich dagegen einsetzen.



