James Blunt hat es als erster britischer Act seit mehr als acht Jahren an die Spitze der amerikanischen Singles-Hitliste geschafft. Mit „You’re Beautiful“ bereits in der 17. Woche in den Hot 100 platziert, konnte er Slim Thug mit „Check On It“ vom Spitzenplatz auf die zwei verdrängen.
Bei den Alben schaffte es derweil ein Disney-TV-Soundtrack auf den ersten Rang: Nach sieben Wochen in den Charts fand „High School Musical“ mit 101.000 von Nielsen SoundScan gezählten Exemplaren die meisten Käufer und sprang von sechs auf eins der Billboard 200 – als einziger Titel in den Top 20, der seine Verkäufe im Vergleich zur Vorwoche steigern konnte.
Nicht mitgezählt sind dabei Neueinsteiger wie Razor & Tie’s neunte Folge der „Kidz Bop“-Serie mit kindertauglich aufbereiteten Coverversionen von Songs von Mariah Carey, Weezer oder Green Day. 98.000 abgesetzte CDs reichen hier für den zweiten Platz vor Jack Johnson’s „Curious George“, der mit 89.000 verkauften Einheiten von Platz zwei auf drei fällt. Auf vier hält sich Mary J. Blige mit „The Breakthrough“ mit 76.000 verkauften Exemplaren, vor James Blunts Album „Back To Bedlam“. Hier griffen mit 72.000 Käufern 18 Prozent weniger zu als in der Vorwoche, trotzdem reicht es für einen Aufstieg von acht auf fünf.
Nach unten ging es dagegen nach Zahlen und Positionen für Barry Manilow: „The Greatest Songs Of The Fifties“ fiel vom dritten auf den sechsten Rang und verkaufte mit 66.000 Units ganze 43 Prozent weniger als in der Vorwoche. Andrea Bocelli verkaufte „Amore“ 65.000 Mal und sinkt von fünf auf sieben, Eminems „Curtain Call – The Hits“ steigt derweil trotz sinkender Nachfrage von zehn auf acht. Fast ein Drittel weniger Kunden griffen zu Carrie Underwood und ihrem Album „Some Hearts“. Das Werk fällt zwei Plätze auf neun. Tiefer herunter ging es für den Spitzenreiter der letzten Woche: In der zweiten Woche sanken die Verkaufszahlen von Jaheims „Ghetto Classics“ um 61 Prozent auf 59.000 Exemplare, was immerhin noch für Rang zehn reicht.
Ein zweites britisches Charts-Wunder in den USA blieb bei den Alben aus: Die Arctic Monkeys schafften es mit 34.000 verkauften Einheiten ihres Debüts „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ aber immerhin auf Platz 24. Auf dem Heimatmarkt hatten in der VÖ-Woche mehr als zehnmal so viele Fans zugegriffen.



