Im Grunde sei er schon immer lieber freiberuflich unterwegs als angestellt gewesen, sagt der gebürtige Brite frei heraus: „Ich bin von Natur aus ein Rebell und mochte noch nie gern Chefs haben – außer einen.“ Er spricht von Louis Spillmann, der ihn seinerzeit zur Phonogram holte. Das Musikbusiness war Roles damals nicht mehr fremd, hatte er doch seit 1984 beim Gerig Musikverlag in Köln und ab 1987 für einen Schweizer Verlag als Promoter und Künstlerbetreuer – unter anderem für Céline Dion bei ihrem Grand-Prix-Sieg 1988 in Dublin – auf der Gehaltsliste gestanden.
Was macht eigentlich Cliff Roles?
Seine „richtig gute Zeit“ begann, als er 1988 bei Phonogram als Koordinator einstieg. Acht Jahre später verließ er das Label, das inzwischen von Köln zurück nach Hamburg gezogen war und nun Mercury hieß, als Leiter der Promotionabteilung. Mittlerweile lebt Cliff Roles in den USA, wo er mit Fotografie und Schauspielerei sein Geld verdient. „MusikWoche“ kennt er auch heute noch.



