Durch den Verkauf von Firmenanleihen hat die Warner Music Group (WMG) 700 Mio. Dollar eingenommen. Die Erlöse gehen nahezu vollständig an die Investorengruppe, die Chairman & CEO Edgar Bronfman jr. vor rund einem Jahr halfen, das Unternehmen für 2,6 Mrd. Dollar aufzukaufen.
Für 250 Mio. Dollar verkaufte die WMG am 17. Dezember Anleihen mit variablen Zinssätzen, die im Jahr 2011 fällig werden. Weitere 250 Mio. Dollar nahm die Bronfman-Truppe mit festverzinslichen Wertpapieren ein, die eine Laufzeit von zehn Jahren aufweisen. Die finanziellen Details zur Ausgabe der Bonds für die restlichen 200 Mio. Dollar wurden nicht bekannt gegeben.
Aus Wall-Street-Kreisen verlautete, die WMG werde diese Einnahmen an die Investmentbanken Thomas H. Lee Partners, Bain Capital und Providence Equity Partners weiterleiten, um damit weitere Schulden zu tilgen. Bereits im Oktober hatten die Geldgeber 350 Mio. Dollar zurückerhalten, nachdem das Management mit seinem Firmenumbau schneller vorankam als geplant und die Umsätze aus dem laufenden Geschäft besser als erwartet waren.



