Edgar Bronfman jr. will die Warner Music Group tatsächlich an die Börse bringen: Am 11. März bestätigte das Unternehmen, die dazu nötigen Anträge bei der Securities & Exchange Commission eingereicht zu haben. Goldman Sachs und Morgan Stanley übernehmen auf Seiten des Finanzgeschäfts die weltweite Koordination des Börsengangs, zum Kreis der Konsortialbanken zählen außerdem Lehman Brothers, Merrill Lynch und Deutsche Bank Securities. Ebenfalls mit im Boot sind die Banc of America Securities und die Citigroup.
In den letzten Tagen hatten sich die Gerüchte um den bevorstehenden Schritt verdichtet. Demnach rechnen die Bronfman-Investoren damit, dass ihnen der Gang an die Börse bis zu einer Mrd. Dollar in die Kassen spült. Der erst vor rund einem Jahr vom Medienkonzern Time Warner für 2,6 Mrd. Dollar verkaufte Musikarm soll derzeit von den Bankern mit einem Wert von bis zu sechs Mrd. Dollar bewertet werden.



