Musik

Warner Music gelobt mehr Umweltfreundlichkeit

Warner Music will mit gutem Beispiel vorangehen. Der Major will seinen CO2-Ausstoß verringern und stellt zum März auf Recycling-Verpackungen um. Gleichzeitig soll die betriebsbedingte Erzeugung von Treibhausgasen mit dem Kauf von grüner Energie ausgeglichen werden.

Die Warner Music Group (WMG) will der Musikindustrie mit gutem Beispiel vorangehen. Der US-Major will seinen CO2-Ausstoß merklich verringern und stellt zum März bei allen CD- und DVD-Veröffentlichungen in den USA auf Recycling-Verpackungen um. Der Warner-Vertrieb WEA und die Muttergesellschaft arbeiteten bei dieser Initiative mit dem National Resources Defense Council zusammen, das dem Unternehmen bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Produktion mit Rat zur Seite steht.

An der Kampagne wirken auch der Drucker Ivy Hill, der Papierlieferant Stora Enso und das Presswerk Cinram mit. Gleichzeitig will die WMG künftig die betriebsbedingte Erzeugung von Treibhausgasen mit dem Kauf von grüner Energie ausgleichen. Damit werde man versuchen, seinen „CO2-Fußabdruck“ auf dem Planeten zu neutralisieren, ließ das Unternehmen wissen.

Zu diesem Zweck arbeitet Warner nun mit dem Projekt Native Energy zusammen, das amerikanische Ureinwohner bei der Erzeugung erneuerbarer Energien unterstützt. Erstes medienwirksames Beispiel dieser Initiative war die Grammy-Aftershow-Party von Warner Music, die komplett CO2-neutral durchgeführt wurde.