Am 10. Oktober können Medienpartner und Musikliebhaber auf der Buchmesse eine Video-Dokumentation über die Komponistin und eine Aufführung ihrer „Winterserenade“ mit dem Carsten Hustedt Trio genießen. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Onute Narbutaite, dem Lübecker Musikwissenschaftler Lutz Lesle und seinem polnischen Kollegen Prof. Dr. Andrzej Chlopecki an. „Warner Classics konzentriert sich eben nicht nur auf populäre Werke zwischen Renaissance und Romantik sowie auf innovative Crossover-Projekte, sondern besetzt auch kontinuierlich und kompetent das Feld der Neuen Musik“, kommentiert Tanja Franke, Head of Press & Promotion, die Veröffentlichungspolitik der bei Warner Strategic Marketing angesiedelten Klassik-Division. Mit Onute Narbutaite präsentiere Warner Classics eine „der prominentesten und produktivsten Repräsentantinnen des litauischen Kulturlebens“. Mit „Gate Of Oblivion“ und „June Music“ stehen Folge zwei und drei einer CD-Serie der bedeutenden Komponistin auf dem Label Finlandia Records am Start. Titelstück von „Gate Of Oblivion“ ist das 1980 entstandene zweite Streichquartett Narbutaites, ein Werk, das Franke als „transparentes und durchhörbares Klanggeflecht“ charakterisiert, das „lyrische, zarte Melodielinien mit tragischen, verdunkelnden Elementen vermischt“. Die CD enthält außerdem Stücke aus den 90er Jahren wie das dritte Streichquartett und das „Opus Lugubre“, eine Komposition für 22 Instrumente. Auf „June Music“ finden sich vorwiegend Stücke aus den 80er Jahren für kleinere Besetzungen, darunter das „Interludium für Flöte, Cello und Orgel“.
Parallel zur Litauen-Connection setzt Warner Classics die exklusive Zusammenarbeit mit György Ligeti fort. Die CD „Ligeti Project III“ erscheint am 23. September auf dem Label Teldec und enthält mit dem Cellokonzert aus dem Jahre 1966 eines der Schlüsselwerke des Vorreiters der europäischen Avantgarde. Ligeti selbst überwacht persönlich die Aufnahmen der Reihe, die bis zu seinem 80. Geburtstag im Mai 2003 zwei weitere VÖs umfassen wird. So sei die authentische Interpretation der Werke gesichert, erläutert der wohl berühmteste zeitgenössische Komponist. Vincent Meyer, Präsident des Philharmonia Orchestra London und bekannter Musik- und Kunstmäzen, unterstützt die Verwirklichung des Projekts finanziell.



