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Warner-Börsenprospekt deutet mögliche Fusion an

Die Warner Music Group listet in den Papieren zum angepeilten Börsengang unter möglichen Risiken auch den Hinweis auf, dass man Übernahmen oder Investitionen planen bzw. strategische Allianzen oder Joint Ventures eingehen könne.

Die Warner Music Group (WMG) listet in den Papieren zum angepeilten Börsengang unter möglichen Risiken auch den Hinweis auf, dass man Übernahmen oder Investitionen planen bzw. strategische Allianzen oder Joint Ventures eingehen könne. Dies gelte für Geschäftsfelder, in denen das Unternehmen selbst tätig ist – also dem Musikgeschäft – oder ähnlichen Bereichen. Branchenbeobachter erkennen in diesem Passus einen Hinweis auf ein mögliches Interesse an einem Zusammengehen mit der ebenfalls börsennotierten EMI Group. Dem Kurs der EMI-Aktie hilft das aktuell nicht weiter: Das Papier, das am Tag nach Bekanntgabe der WMG-Pläne am Ende der vergangenen Woche zunächst um fünf Prozent zulegte, büßte diese zu Wochenbeginn wieder ein. Am 16. März notierte die EMI-Aktie an der Londoner Börse am frühen Nachmittag bei gut 237 Pence, ein Minus von mehr als zwei Prozent zum Vortagesschlusskurs.

Im WMG- Börsenprospekt heißt es an anderer Stelle weiter, dass sich die Investorengruppe um Edgar Bronfman jr. auch nach dem Schritt an die Börse, der rund 750 Mio. Dollar in die Kassen der WMG spülen soll, die wichtigsten Posten an der Spitze des Unternehmens und im Aufsichtsrat vorbehalten wolle. Dies gelte auch für den Fall, dass die Geldgeber in ihrer Eigenschaft als Investoren sich bei einem direkten Wettbewerber der WMG engagieren könnten.

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