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Warner-Bilanz schreckt Anleger

Die Hiobsbotschaft vom Gewinneinbruch bei der Warner Music Group sorgte bei den Anlegern für die zu erwartenden Reaktionen: Der Aktienkurs setzte nach der Bilanzveröffentlichung zur Talfahrt an.

Die Hiobsbotschaft vom Gewinneinbruch bei der Warner Music Group (WMG) sorgte bei den Anlegern für die zu erwartenden Reaktionen: Der Aktienkurs setzte nach der Bilanzveröffentlichung zur Talfahrt an. Der Schlusskurs am 8. Februar lag bei 20,27 Dollar. Das sind 5,76 Prozent weniger als am Vortag. Zwischenzeitlich sank die Aktie bis auf 20,01 Dollar.

Das Handelsvolumen der WMG-Papiere war dabei achtmal so hoch wie an einem durchschnittlichen Tag an der Wall Street. Das WMG-Management rund um Edgar Bronfman jr. hatte am 8. Februar eine ernüchternde Quartalsbilanz vorgelegt. Der Nettogewinn des US-Majors sank im ersten Geschäftsjahresquartal um 74 Prozent auf nur noch 18 Millionen Dollar. Der Umsatz rutschte wieder unter die Grenze von einer Milliarde Dollar.

Im Vorfeld der Bilanz hatte sich die Warner-Aktie, die zuletzt durch Analystenstimmen und die angeblich weiter sinkenden Aussichten auf einen Zusammenschluss mit der EMI Group unter Druck geraten war, noch ein wenig erholt: Am 7. Februar notierte das WMG-Papier zu Handelsende an der NYSE bei 21,51 Dollar um gut 5,5 Prozent über dem Vortagesschlusskurs.

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