Die Aktien der Warner Music Group kletterten am 15. März an der New Yorker Börse auf den höchsten Stand seit dem Börsengang des Unternehmens im Mai 2005: Zwischenzeitlich notierten die Papiere auf einem Allzeithoch von 22,31 Dollar, zu Handelsschluss waren es mit 22,14 Dollar immer noch 26 Cent oder fast 1,2 Prozent mehr als am Vortag.
An den beiden vorherigen Handelstagen legte das Papier um gut 6,5 Prozent beziehungsweise gut zwei Prozent zu, konnte die 22-Dollar-Marke allerdings nicht durchbrechen.
Nach dem Börsengang zum Ausgabepreis von 17 Dollar war der Kurs der Aktie zwischenzeitlich bis auf 14,70 Dollar gesunken, konnte dann aber wieder deutlich zulegen und durchbrach erst Anfang Januar 2006 zum ersten Mal die Schallmauer von 20 Dollar.
Der Grund für den neuerlichen Höhenflug der Warner-Aktien dürften die erst jüngst durch einen Analystenbericht neu befeuerten Spekulationen um ein bevorstehendes Zusammengehen mit der Londoner EMI Group sein, außerdem hatte Warner zuletzt eine erneute Quartalsdividende angekündigt.
Auch die EMI-Aktie befindet sich seit Tagen im Aufwind und schloss am 25. März an der LSE mit 258 Pence nicht weit entfernt von ihrem Jahreshoch mit 266 Pence.


