Musik

Wacken-Dokumentation gewinnt Max Ophüls Preis

Der Dokumentarfilm „Full Metal Village“ über das Dorf Wacken bei Itzehoe und sein jährliches, von ICS veranstaltetes Heavy Metal Festival hat den renommierten Max Ophüls Preis gewonnen.

Der Dokumentarfilm „Full Metal Village“ von der aus Korea stammenden Regisseurin Sung-Hyung Cho über das Dorf Wacken bei Itzehoe und sein jährliches, von ICS veranstaltetes Wacken Open Air hat den renommierten Max Ophüls Preis für den besten Langfilm gewonnen. „Full Metal Village“ zeigt, wie das 2000-Seelen-Dorf Wacken in Schleswig-Holstein einmal im Jahr für drei Tage zum Wallfahrtsort der Heavy-Metal-Szene mit rund 40.000 anreisenden Genrefans wird. Aus Sicht der Jury sei der Regisseurin Cho ein ebenso humorvolles, vielschichtiges wie präzises Porträt des Dorfes gelungen, wie die dpa berichtet. Der Film sei nicht nur eine sehr unterhaltsame Dokumentation, sondern ein „faszinierendes Bild deutscher Identität“.

Mit „Full Metal Village“ konnte erstmals ein Dokumentarfilm den Ophüls-Wettbewerb für sich entscheiden. Der Preis ist mit 18.000 Euro dotiert, hinzu kommt eine Verleihförderung in gleicher Höhe.

Mehr zum Thema