Musik

vote/quote: EMI-Warner-Fusion kommt

Der nächste Merger im Musikgeschäft ist nur eine Frage der Zeit, findet die Mehrheit der Nutzer der jüngsten vote/quote-Umfrage auf www.musikwoche.de. 52,9 Prozent meinen, dass nur noch die Preisfrage einer schnellen Fusion von EMI und Warner im Wege steht.

Der nächste Merger im Musikgeschäft ist nur eine Frage der Zeit, findet die Mehrheit der Nutzer der jüngsten vote/quote-Umfrage auf www.musikwoche.de. 52,9 Prozent meinen, dass nur noch die Preisfrage einer schnellen Fusion von EMI und Warner im Wege steht.

Weitere 24,9 Prozent sind sich sicher, dass ein Merger für beide Seiten unvermeidlich sei. Damit halten mehr als drei Viertel aller Teilnehmer einen EMI-Warner-Konzern für wahrscheinlich. Bei den Votern, die nicht an einen Zusammenschluss glauben, suchen die wenigsten bei Warner-Chef Edgar Bronfman die Schuld. Der These, dass Bronfman zu hoch pokere, wollten nur 6,3 Prozent zustimmen. Dagegen denken 15,9 Prozent, dass an EMI-Chairman Eric Nicoli bisher noch jede Fusion gescheitert sei.

Das sieht der Betroffene anders; „Wir glauben, dass ein Erwerb von Warner Music durch EMI für die Anteilseigner beider Seiten sehr attraktiv ist, wollen diese Transaktion aber nur durchführen, wenn sie unseren Aktionären auch tatsächlich Wertzuwachs und Gewinnpotenzial verspricht“, erklärte Nicoli am 23. Mai.