Wenn im nächsten Jahr das Finale des Grand Prix der Volksmusik in der Schweiz über die Bühne geht, müssen die Teilnehmer sich unter Umständen auf Veränderungen einstellen. Toni Wachter, der für den Schweizer Fersehsender SF DRS die Übertragung des Grand Prix leitet, fordert die teilnehmenden Musiker auf, in Zukunft bei ihrem Wettbewerbsauftritt live zu singen. „Mit dieser Reglementsänderung schaffen wir die Voraussetzung für eine faire und gerechte Beurteilung durch die Zuschauer“, erklärt Wachter. Eine anderer Punkt in den Wettbewerbsstatuten soll ebenfalls geändert werden. Um der „Länder-Schummelei“ entgegenzuwirken, dürfen sich ab dem nächsten Jahr nur noch Sänger aus höchstens zwei Ländern zusammenschließen. Ausgelöst hatte die Länderdiskussion die multinational besetzte Gruppe Gemeinsam, die für Deutschland den dritten Platz beim diesjährigen Grand-Prix-Finale holte.
Volksmusiker sollen live singen
Die Teilnehmer des Grand Prix der Volksmusik müssen sich auf Veränderungen einstellen. Toni Wachter fordert die Musiker auf, in Zukunft live zu singen. Außerdem löste die multinational besetzte Gruppe Gemeinsam eine Diskussion um „Länder-Schummelei“ aus.



