Musik

Vivendi Universal bekräftigt Gewinn- und Umsatzprognosen

Im Gegensatz zu AOL Time Warner und der EMI Group konnte Vivendi Universal nach einem starken ersten Halbjahr seine Bilanzerwartungen für 2001 bestätigen.

Während AOL Time Warner in dieser Woche eine und auch die EMI Group mit rechnet, hat Vivendi Universal seine Gewinn- und Umsatzerwartungen für das laufende Jahr bestätigt. Demnach rechnet der Medienkonzern für 2001 weiterhin mit einem Anstieg des EBITDA um 35 Prozent auf fünf Milliarden Euro und einer Umsatzsteigerung von zehn Prozent. Wie Vivendi Universal bei der Vorstellung seiner Halbjahresbilanz mitteilte, sei in einem „starken“ ersten Halbjahr 2001 das EBITDA um 42 Prozent auf 3,97 Milliarden Euro und das EBIT um 65 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro gestiegen. Das Nettoergebnis erreichte einen Wert von 1,1 Milliarden Euro und der Gesamtumsatz wuchs um elf Prozent auf 26,4 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug er noch 23,7 Milliarden Euro. In der Konzernsparte Musik betragen die Umsätze für die ersten sechs Monate dieses Jahres 2,986 Milliarden (2000: 2,933 Milliarden), das EBITDA 451 Millionen (2000: 389 Millionen) und das EBIT 234 Millionen Euro (2000: 187 Millionen). Die guten Ergebnisse seien unter anderem auf eine, im Gegensatz zu Mitkonkurrenten wie AOL Time Warner und Viacom, geringe Abhängigkeit vom derzeit in einer starken Krise befindlichen Werbemarkt, einem hohen Anteil an Abonnentmentseinnahmen sowie die Marktführerschaft im Musikgeschäft zurückzuführen. Für das Jahr 2002 wollte der Konzern noch keine öffentliche Prognose abgeben.