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Vivendi soll weitere Assets verkaufen

Nach Ansicht von Agenturen wie Moody’s und S&P muss Vivendi Universal weitere Unternehmensbeteiligungen verkaufen, um ein Abrutschen in ein schlechteres Rating zu verhindern.

Nach Ansicht von Agenturen wie Moody’s und S&P muss Vivendi Universal weitere Unternehmensbeteiligungen verkaufen, um ein Abrutschen in ein schlechteres Firmen-Rating zu verhindern. Vivendi möchte weg von dem Rating-Grad „Junk“ hin zum „Investment Grade“, was die Zinsen für eventuell aufzunehmende Kredite verbilligen würde. Einer Schätzung des Analysten J.P. Morgan zufolge hat der Mischkonzern derzeit immer noch 13,2 Milliarden Euro Schulden. Angekündigte Verkäufe von Beteiligungen in Marokko, Polen und Ungarn erlösen zusammen mit dem Restanteil an Vivendi Environment etwa vier Milliarden Euro – zu wenig, laut Moody’s und S&P. Was aber die etwaigen Verkaufsabsichten von Konzernchef Jean-René Fourtou angeht, herrscht derzeit weiter Unklarheit.