Musik

Vivas Dance-Show „Club Rotation“ feiert fünfjähriges Jubiläum

Mit einer großen Party feiert Vivas Dance-Show „Club Rotation“ am 2. Oktober in Oberhausen ihr fünfjähriges Jubiläum. Den Erfolg erklärt Viva mit dem publikumsnahen Konzept, das statt Aufklärung den Spaß an der Musik vermitteln soll.

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Statements von Viva zum Dance-Engagement von MTV, der ODC 40 und der Web-Pärsenz von „Club Rotation“ finden Sie im mit Viva-Programmdirektor Stefan Kauertz und Sascha Kaus, dem Producer der Sendung.

„Die Dance-Szene hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Nicht nur der Erfolg von Dance in den Charts spiegelt dies wider, sondern auch die ständig wachsende Zahl an Künstlern, die uns über die Jahre hin begleiteten“, erläutert Sascha Kaus, Producer der Sendung, im Gespräch mit musikwoche.de. Um diesem Verlauf gerecht zu werden, planen die Verantwortlichen, „Club Rotation“ im nächsten Jahr auf einen regelmäßigen 14-tägigen Rhythmus in den Clubs vor Ort auszubauen. „Dadurch soll sich der Service-Charakter verstärken, wir bieten aber auch der Industrie eine größere Plattform für neue Acts.“

Eine weitere Veränderung liegt bei der Neuplatzierung der Specials, die bisher im Jahr fast 40 Prozent der Sendungen einnahmen und in Zukunft als Sondersendungen im Programm noch größere Bedeutung bekommen sollen. „Insgesamt bedeutet dies eine größere Flexibilität und eine stärkere Gewichtung von Dance im Viva-Programm“, so Kaus. Dennoch verzichtete der Sender dieses Jahr auf die Übertragung der Loveparade: Programmdirektor Stefan Kauertz erklärt das Vorgehen mit dem Preis-Leistungsverhältnis, das in diesem Jahr „nicht stimmte.“ Beim Werbezeitenverkauf für die wöchentliche Sendung ist Kauertz indes sehr zufrieden: „Die Show ist hervorragend ausgebucht, da sie perfekte Zielgruppenbedienung garantiert.“

Dies erkläre auch den Erfolg der Sendung, wie Kaus erläutert: „,Club Rotation“ hat von Anfang an versucht, nicht als Stil-Guide oder Musikpolizei zu fungieren. Die Sendung spiegelt das wider, was die Zuschauer unter Dance verstehen und hören wollen. Aus diesem Grund produzieren wir die Show auch in Großraumdiskotheken und nicht in kleinen Keller-Clubs. Die Sendung soll dem Zuschauer die Musik bringen, die er hören will.“ Das hat Auswirkungen für das redaktionelle Konzept der Sendung: „Wir haben immer versucht, möglichst nah dran zu sein – keine Szene-Interviews in verdunkelten Räumen, sondern ständig mitten in der Party.,Club Rotation“ steht nicht für Aufklärung und Belehrung, sondern für Party und Spaß an der Musik.“

Diese Ausrichtung lehnen angeblich manche DJs ab, die sich in ihre Verträge schreiben lassen, nicht bei „Club Rotation“ aufzutreten. „Da die Sendung nur einen Teil der Dance Musik widerspiegelt und sich auch nicht zum Ziel macht, alles zu präsentieren, wird es diese Kritik immer geben. Und mit,Electronic Beats“ bietet Viva ein weiteres Format für die anderen Bereiche der elektronischen Musik. In der Dance Musik gibt es so viele Stilrichtungen und Lager, dass man es nicht immer allen recht machen kann. Dies soll auch gar nicht unsere Aufgabe sein. Im Laufe der letzten fünf Jahre hat es aber schon einige Künstler gegeben, die sich anfangs weigerten, in die Sendung zu kommen, mittlerweile aber zu unseren regelmäßigen Gästen zählen.“