Während die Entertainmentbranche versucht, alle Rechtsmittel im Kampf gegen die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken im Internet zu nutzen, scheinen die Künstler selbst weniger besorgt über die vermeintlichen Gefahren im Netz. Einer Umfrage des amerikanischen Pew Internet & American Life Project zufolge finden zwei Drittel der Kreativgemeinde, dass Filesharing nur eine geringe Bedrohung für sie darstellt.
Weniger als ein Drittel der Künstler sieht darin eine ernsthafte Gefährdung für die Kreativbranchen. Lediglich drei Prozent der befragten 809 Künstler gaben an, dass das Internet die Möglichkeit des Urheberrechtsschutzes aushebelt. Zwar fürchten 47 Prozent der Künstler, dass ihnen durch die illegale Nutzung von P2P-Systemen Tantiemen und Einkommensmöglichkeiten durch die Lappen gehen, jedoch haben 43 Prozent der Künstler die Erfahrung gemacht, dass sie mithilfe des Internets ihre Werke besser bewerben und vertreiben können.


