Die Verlags- und Masterrechte zu einem Katalog von Hits der Rocklegende Jimi Hendrix wurden in der vergangenen Woche bei einer Auktion in New York für 15 Millionen Dollar verkauft. Der Verkäufer, die Erben von Hendrix‘ einstigem Manager Michael Frank Jeffrey, hätten dazu jedoch nicht das Recht gehabt, verkündeten die Erben von Hendrix umgehend – und kündigten juristische Schritte an.
Der Katalog, der die Rechte zu Songs wie „Foxy Lady“, „Hey Joe“, Voodoo Child“ und „Purple Haze“ enthält, ging an einen anonymen Bieter. Bob Merlis, Sprecher der Firma Experience Hendrix, die die Interessen der Hendrix-Erben vertritt, erklärte: „Wer auch immer den Zuschlag erhielt, hat sich damit das Recht eingehandelt, von uns verklagt zu werden.“ Man werde sofort den Rechtsweg beschreiten.
Zwischen den Hinterbliebenen des Hendrix-Managers Jeffrey und der Hendrix-Familie gibt schon seit Jahren Auseinandersetzungen über die Urheberrechte zu den Werken des 1970 verstorbenen Gitarrengenies. Der Verkauf des Katalogs sollte vor allem karitativen Einrichtungen zugute kommen. Der Erlös aus der Versteigerung soll unter 14 gemeinnützigen Organisationen in Großbritannien aufgeteilt werden.



