Lange wurde gerätselt, ebenso lange geprüft, jetzt scheint die Sensation perfekt: Bei den mehr als 500 Tonbändern, die 2003 bei einer Razzia in London und in der Nähe von Amsterdam beschlagnahmt wurden, handelt es sich wohl tatsächlich um die Ende der 70er-Jahre verschwundenen „Get Back Sessions“ der Beatles.
Nachdem ein großes deutsches Boulevardblatt die Nachricht schon vorab gemeldet hatte, sah sich das prüfende Unternehmen mit Sitz in Ludwigsburg zu einer Stellungnahme genötigt. Ein Sprecher des Chemiekonzerns BASF, in dem seinerzeit ähnliche Tonbänder hergestellt wurden, äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa jedoch mit vorsichtiger Wortwahl: „Es sind anscheinend die lange verschollenen echten Masterbänder der Beatles.“
Sammler müssen weiter warten
Eine hundertprozentige Garantie wollte der Konzern nicht aussprechen, auch wenn es kaum noch berechtigte Zweifel gibt. Ebenso wenig dürften Zweifel daran bestehen, dass das zum Teil noch nie gehörte Material veröffentlicht wird. Nur das ‚wann‘ steht in den Sternen.


