Der US-amerikanische Digitalvertriebsdienstleister Digital Music Group (DMG) konnte seine Umsätze im zweiten Quartal zwar im zweistelligen Bereich steigern, doch gleichzeitig explodierten auch die Verluste.
In den drei Monaten bis zum 30. Juni nahm die kalifornische Firma 840.000 Dollar ein – 16,5 Prozent mehr als im ersten Quartal und 583 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres, als die DMG gerade ihren Betrieb aufnahm. Von Gewinnen ist der Downloadvertrieb allerdings noch ein gutes Stück entfernt: Im zweiten Quartal belief sich der Nettoverlust auf 589.000 Dollar – 42,3 Prozent mehr als im ersten Quartal und 53,4 Prozent mehr als im Vergleichsquartal.
Die DMG war am 7. Februar in New York an die Börse gegangen und hatte mit ihrem IPO rund 38 Mio. Doller erlöst. Das Unternehmen setzt bei seinem Geschäftsmodell auf Nischenrepertoire, Oldies und Titel, die auf Tonträger vergriffen sind. 1,1 Mio. davon wurden nach Unternehmensangaben im zweiten Quartal bei den Abnehmern der DMG verkauft. Hauptkunde ist der iTunes Music Store.


