Wie durch die Entwicklung in der letzten Woche erwartet, hat die RIAA jetzt einen juristischen Sieg gegen den Internetprovider Verizon erzielt. Verizon wurde durch ein Urteil von John Bates, Richter am Federal District Court dazu verpflichtet, die persönlichen Daten zweier Internetnutzer preis zu geben, die in großem Umfang illegal Songfiles über das Internet verbreitet hatten. Um die Herausgabe der Daten hatte sich ein juristisches Scharmützel entwickelt: Während die RIAA die Preisgabe als Selbstverständlichkeit und gutes Recht gegenüber den Geschädigten sah, argumentierte Verizon mit einer nicht hinzunehmenden Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Ob sich die RIAA dauerhaft durchgesetzt hat, wird die bereits von Verizon angekündigte Berufungsverhandlung zeigen.
Mehr zum Thema (22.04.)


