“The Doors“ waren nach dem Tod von Jim Morrison 1971 für lange Zeit von der Bildfläche verschwunden. Doch dann machten sich Keyboarder Ray Manzarek und Gitarrist Robby Krieger daran, die Band in einer überholten Neufassung wieder auferstehen zu lassen. Allerdings ohne die Zustimmung von Drummer John Densmore.
Der war nämlich von Anfang an dagegen und wollte verhindern, dass seine ehemaligen Bandkollegen unter dem Namen „Doors of the 21st century“ auf Tournee gehen und dabei die alten Hits der Original-Band spielen. Laut einer Abmachung, die nach Morrisons Tod getroffen wurde, darf keiner der drei Musiker ohne Zustimmung der anderen und der Morrison-Erben den Namen oder das Logo offiziell verwenden.
Nur der Name
Bereits 2003 schloss Densmore sich mit Morrisons Eltern und den Eltern seiner verstorbenen Frau Pamela Courson zusammen, um gemeinsam gegen Krieger und Manzarek vor Gericht zu ziehen. Nun wurde dem Schlagzeuger endlich Recht gegeben.
Dabei will er seinen früheren Kumpels nicht schaden und auch nicht ihre Karriere beenden: „Es ist einfach nur der Name. Der gehört mir und ihnen und den Erben von Jim Morrison. Sie sind quasi mit Diebesgut abgehauen.“ Krieger und Manzarek müssen sich jetzt einen anderen Namen für ihre Band suchen und zusätzlich den Gewinn ihrer Tour abgeben.


