Musik

Veranstalter hoffen auf Erfolg für „Anger Management‘

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob HipHop-Stars nicht nur Millionen an CDs, sondern auch eine vergleichbare Zahl an Konzerttickets verkaufen können. Mit dem Start der „Anger Management“-Tour, bei der Eminem und 50 Cent als Headliner fungieren, sind bei den Veranstaltern große Hoffnungen verbunden.

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob HipHop-Stars nicht nur Millionen an CDs, sondern auch eine vergleichbare Zahl an Konzerttickets verkaufen können. Mit dem Start der „Anger Management“-Tournee, bei der Eminem und 50 Cent als Headliner fungieren, sind bei den Veranstaltern große Hoffnungen verbunden. In den vergangenen Jahren taten sich HipHop-Acts zumeist sehr schwer, ihre enorm hohen Verkaufszahlen bei Tonträgern auch in bare Live-Münze zu übersetzen. In den letzten fünf Jahren gelang es nach Informationen der „New York Times“ keiner einzigen Rap-Tour, sich unter den zehn besten Konzertreisen eines Jahres zu platzieren. Und das, obwohl die CDs der auftretenden Künstler regelmäßig zu den Topsellern zählten.

Die dritte Ausgabe der „Anger Management“-Tour soll diese Negativserie nun beenden, nicht zuletzt auch mit zwei Terminen in Deutschland. Neben den Topstars Eminem und 50 Cent locken u.a. Acts wie D12, Lil Jon & The Eastside Boyz oder G-Unit das Publikum. In den USA werden 22 Termine in Zusammenarbeit von Clear Channel Entertainment und der William Morris Agency veranstaltet, deutscher Partner der Tour ist . Die letzte „Anger Management“-Tour erzielte in den USA im Jahr 2002 rund 15 Mio. Dollar Umsatz und verkaufte pro Show durchschnittlich 14.000 Eintrittskarten.

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