Der VDKD – Verband Deutscher Konzertdirektionen unterstützt nachdrücklich die jüngsten Ansagen von Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hinsichtlich einer Korrektur der so genannten „Ausländersteuer“ für ausübende Künstler. Auf seiner Mitgliederversammlung in Leipzig formulierte der Verband zudem klare Forderungen an die Politik: Konkret verlangt der VDKD eine Senkung der „Ausländersteuer“ von derzeit 25 auf 15 Prozent sowie die Nicht-Einbeziehung der Reise- und Übernachtungskosten von tourenden Musikern in die Bemessungsgrundlage für diese Steuer. Heftig kritisiert der Verband zudem die Anwendung eines Sonderparagraphen, wonach deutsche Konzertveranstalter für ausländische Orchester haftbar sind, wenn diese bei der Auszahlung der Musikergehälter im Ausland nicht die deutsche Quellensteuer einbehalten. Diese Praxis führe zwangsläufig zu Tourneeabsagen oder zu drastisch steigenden Eintrittspreisen, weshalb der VDKD die Abschaffung dieser Regelung fordert.
VDKD fordert Senkung der „Ausländersteuer“
Der Verband der deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD) unterstützt nachdrücklich die jüngsten Ansagen von Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hinsichtlich einer Korrektur der so genannten „Ausländersteuer“ für ausübende Künstler.


