Münchens OB Christian Ude hat nun doch die Genehmigung für ein Open Air mit Sasha alias Dick Brave und Reamonn am 16. Juli auf dem Königsplatz erteilt – nicht zuletzt ein Erfolg des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD), der das ursprüngliche Veto der Stadt scharf kritisiert hatte. VDKD-Präsident Michael Russ nahm das Einlenken Udes mit Genugtuung zur Kenntnis: „Wir freuen uns über das rasche Eingreifen des Oberbürgermeisters und die Ankündigung, dass in München künftig großzügiger zugunsten des Antragstellers – in diesem Fall also des privaten Konzertveranstalters – entschieden werden soll. Es wäre schön, wenn in weiteren deutschen Städten Entscheidungen zugunsten des Publikums getroffen werden würden und damit ein breitgefächertes Musikangebot gewährleistet werden könnte.“ Die Stadt hatte das geplante Konzert der Promoters Group Munich zunächst abgelehnt mit der Begründung, die Veranstaltung mit Dick Brave und Reamonn erfülle nicht die erforderlichen Kriterien für Aufführungen auf dem Königsplatz – für Russ ein willkürlicher Akt von „Wettbewerbsverzerrung durch die öffentliche Hand.“ Der Münchner Stadtrat will nun nach der Sommerpause die Kriterien für die Live-Events auf dem Königsplatz überprüfen. Russ bot dazu die Mitarbeit des VDKD an: „Als Vertreter der privaten deutschen Konzertveranstalter und -agenturen können wir nur wiederholen, dass wir als Dialogpartner bereit stehen. Wir stellen unser Wissen aus der Praxis gerne zur Verfügung, um klare Richtlinien und Regelungen zu erarbeiten und einen fairen Wettbewerb zwischen privaten und öffentlich subventionierten Veranstaltern zu ermöglichen.“
VDKD begrüßt Udes Einlenken
Münchens OB Christian Ude hat nun doch die Genehmigung für ein Open Air mit Sasha alias Dick Brave und Reamonn am 16. Juli auf dem Königsplatz erteilt – nicht zuletzt ein Erfolg des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen, der das ursprüngliche Veto der Stadt scharf kritisiert hatte.



