Vanderhoof setzt auf Qualität
Als ein Bekenntnis zum traditionellen melodischen Hardrock der 70er und 80er Jahre will US-Gitarrist und Bandleader Kurt Vanderhoof das Debütalbum „Vanderhoof“ seiner gleichnamigen neuen Band verstanden wissen. „Ich wollte nicht nur auf einer einzigen Stilschiene fahren, wie es heute weit verbreitet ist, und außerdem wollte ich zu meinen eigenen Wurzeln zurück“, meinte der frühere Gitarrist von Metal Church im Gespräch mit MUSIKWoche. „In den USA ist diese Spielart derzeit nicht gerade angesagt, und deswegen versuche ich, die Band auf dem Umweg über Europa international zu etablieren.“ Seine alten Freunde bei SPV hätten ihm auch sofort einen Plattenvertrag gegeben, als er ihnen seine neuen Songs präsentierte. An der US-Szene störe ihn, daß Image und Gimmicks mittlerweile oft wichtiger seien als handwerkliche Qualitäten. „Ich habe wirklich hart gearbeitet, um zu lernen, wie man Gitarre spielt und Songs schreibt – heutzutage scheinen diese Fähigkeiten ja eher schon ein Hindernis für eine erfolgreiche Karriere als Musiker zu sein“, meint Vanderhoof nachdenklich.


