Da zählt er zu den sympathischsten und unkompliziertesten Musikstars der amerikanischen Szene und doch ist auch er nicht vor Skandälchen gefeit: Usher, seines Zeichens R’n’B-König und tanzender Superbody, musste sich kürzlich vor Gericht für seinen Hang zur schnellen Form der Fortbewegung verantworten.
Der Grund: Vor knapp einem halben Jahr war der „Yeah!“-Interpret von der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit gestoppt worden. Stolze 166 Stundenkilometer hatte der Tachometer der Gesetzeshüter damals gemessen. Ereignet hatte sich der Vorfall im Bundesstaat Georgia. Hier gilt auf den Überland-Interstates eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Meilen pro Stunde, was in etwa 112 Stundenkilometern entspricht.
Born to be mild
Trotz der massiven Geschwindigkeitsübertretung ist Usher relativ glimpflich davongekommen. Richter Mitchell Scoggins verurteilte den reuigen Raser zu 20 Stunden gemeinnütziger Arbeit und darüber hinaus zu einem Bußgeld in Höhe von 425 Dollar.
Den Betrag zahlte der Plattenmillionär mal eben aus der Hosentasche. Und mit der gemeinnützigen Arbeit fing er in gewisser Weise auch gleich an: Nach der Urteilsverkündung gab er erst mal 30 Minuten lang Autogramme im Gerichtsgebäude.


