Cat Stevens alias Yusuf Islam gilt in den USA als Sicherheitsrisiko. Weil der Sänger und Songwriter auf der „Watch List“ – einer Liste mit Terrorverdächtigen – geführt wird, verweigerten ihm die amerikanischen Behörden die Einreise. Das Passagierflugzeug, mit dem Cat Stevens von London nach Washington reisen wollte, wurde nach Maine umgeleitet. Nach einer Befragung am Flughafen, wurde der 57-Jährige wieder auf die Heimreise nach England geschickt.
Der Mann mit dem bürgerlichen Namen Stephen Demetre Georgiou, der sich zunächst den Künstlernamen Cat Stevens gab, konvertierte 1977 zum Islam und hing gleichzeitig seine Popkarriere an den Nagel. Seitdem nennt sich der in London geborene Sohn einer schwedischen Mutter und eines griechischen Vaters Yusuf Islam. Statt in die Musik investiert Islam seitdem vor allem in verschiedene Hilfsprojekte, u.a. im Kosovo und im Irak. Außerdem vertiefte er sich in die islamische Glaubenslehre und eröffnete eine muslimische Schule in seiner Heimatstadt London. Cat Stevens verkaufte in seiner Karriere bereits mehr als 50 Mio. Tonträger und seine Songs wie „Moonshadow“, „Father & Son“, oder „Peace Train“ sind nach wie vor äußerst beliebt. So erschien im September bei Eagle Vision die Live-DVD „Majikat – Earth Tour 1976“, ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1976. Ein Teil der Verkaufserlöse soll Islam zufolge in seine humanitären Hilfsprojekte fließen.



