Musik

USA holen auf beim Verkauf von Klingeltönen

Nur langsam kam der Klingeltonmarkt in den USA zum Laufen, nun übertreffen die Umsätze alle Erwartungen.

Lange Zeit blieben die Prognosen für den amerikanischen Klingeltonmarkt eher verhalten, in der US-Ausgabe der Financial Times meldeten nun gleich zwei Geschäftsführer führender Anbieter Erfolge: „Wir haben Umsätze von 76 Mio. US-Dollar für die zweite Jahreshälfte erwartet, aber bereits im dritten Quartal 2004 waren es 75 Mio., für das letzte Quartal 2004 könnten es nun sogar noch mal 85 Mio. US-Dollar werden“, freute sich Stratton Sclavos, Vorstandsvorsitzender und CEO VeriSign, über die Umsätze, welche die neu erworbene Tochter Jamba! in Nordamerika generiert.

Auch InfoSpace CEO und Vorstandsvorsitzender Jim Voelker ist positiv überrascht: „Am Anfang des Jahres wären wir mit einem Umsatz von 40 Mio. US-Dollar zufrieden gewesen, bis zum vierten Quartal 2004 haben wir aber bereits 85 Mio. US-Dollar umgesetzt. Hätte mir jemand vor 20 Monaten erzählt, dass ich es aufregend finde im Klingelton-Business mitzumischen, hätte ich ihn für verrückt gehalten.“ Dies sieht der InfoSpace-Chef jetzt anders und gibt gleich zu Bedenken: „Wir liegen, was die Penetrationskurve angeht, immer noch hinter dem europäischen Markt, aber wir holen auf.“