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USA: Disturbed weist Bon Jovi in die Schranken

Wie schon in der letzten Woche bringen erneut sieben Neueinsteiger frischen Wind in die amerikanischen Top Ten. Am stärksten blies dieser für Disturbed, die mit „Ten Thousand Fists“ die Spitze übernehmen. Dahinter erreichen einige Acts persönliche Bestleistungen.

Wie schon in der letzten Woche bringen erneut sieben Neueinsteiger frischen Wind in die amerikanischen Top Ten. Am stärksten blies dieser für die Rockband Disturbed, die mit 239.000 Verkäufen von Ten Thousand Fists die Spitze übernimmt und die oft als Rockband bezeichnete Formation Bon Jovi auf Platz zwei verweist. „Have A Nice Day“ konnte 202.000 Stück absetzen und liefert der Band damit die beste Erstverkaufswoche seit Einführung der SoundScan-Charts im Jahr 1991. Rang drei geht an Kanye West, dessen „Late Registration“ weitere 126.000 Fans fand. Auf Position vier steigt „So Amazing: An All-Star Tribute To Luther Vandross“ ein. Die Platte mit Vandross-Coversongs von Interpreten wie Stevie Wonder, Usher, Beyoncé oder Wyclef Jean verkaufte in der ersten Woche nach VÖ 104.000 Einheiten. Knapp dahinter – mit 101.000 Verkäufen – schafft Barbra Streisand in Kooperation mit Barry Gibb und dem Album „Guilty Pleasures“ an fünfter Stelle die 28. Top-Ten-Platzierung ihrer Laufbahn.

Sechster ist Rapper David Banner, der 89.000 Exemplare von „Certified“ absetzen konnte. Rang sieben geht an Coheed & Cambria und „Good Apollo, I’m Burning Star IV Vol. 1: From Fear Through The Eyes Of Madness“. Die Platte mit dem einprägsamen Titel fand 84.000 Käufer. Die Black Eyed Peas konnten trotz des Neuheitenansturms Platz acht halten, „Monkey Business“ verkaufte weitere 82.000 Exemplare. Von Platz eins auf neun fällt Paul Wall, dessen „The Peoples Champ“ nur noch 70.000 Einheiten unters Volk brachte. Rang zehn übernimmt die Pimp $quad Clique um Rapper T.I., die von „25 to Life“ 62.000 Kopien verkaufen konnte.

Trotz des frischen Bluts an der Charts-Spitze und in den Regalen der Händler musste die US-Branche erneut eine schwache Woche verkraften. 9,8 Mio. verkaufte Alben entsprechen einem Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und von 6,2 Prozent im Vergleich zur Entsprechungswoche aus dem Jahr 2004. Damit wurden mit 404,4 Mio. Alben in den Vereinigten Staaten seit Jahresanfang 8,5 Prozent weniger als zur gleichen Zeit im letzten Jahr verkauft.

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