Musik

USA: CD-Verkäufe sinken weiter

Im ersten Quartal 2002 sank die Zahl der in den USA abgesetzten Tonträger um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Illegaler Datentausch und die CD-Brennerei sollen für das Minus verantwortlich sein.

Im ersten Quartal 2002 sank die Zahl der in den USA abgesetzten Tonträger um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies geht aus einem Bericht des Magazins „USA Today“ hervor. Im Jahr 2001 lag das Minus . Auch die Verkäufe von Neuerscheinungen brechen in der zweiten Woche nach VÖ heute deutlich stärker ein, als noch vor wenigen Jahren: Während zuvor Rückgänge von bis zu 25 Prozent zu verzeichnen gewesen seien, gingen die Verkäufe nun um durchschnittlich 40 Prozent zurück. Gleichzeitig kauften Konsumenten heute bereits mehr CD-Rs als bespielte CDs. Außerdem sollen illegale Downloads für die Misere verantwortlich sein: „Mehr als die Hälfte des Breitband-Traffics in den USA geht auf den Datentausch zurück“, sagte Richard Doherty, Chef der Envisioneering Group, der Zeitung.