Die US-amerikanischen Universitäten versuchen durch Information und technische Hürden den Datenaustausch ihrer Studenten einzudämmen. Sie reagieren damit auf den wachsenden Druck und die Kampagne des US-Industrieverbands RIAA gegen Filesharing. So sollen Broschüren, Anzeigen in Studentenzeitungen und Informationswebseiten für das Problem der Urheberrechtsverletzung sensibilisieren. In Berkeley z. B. müssen Studenten, die nach der Sommerpause wieder in ihre Wohnheime einrücken, an Informationsveranstaltungen zum Thema teilnehmen. Außerdem droht ihnen bei zweimaliger Überschreitung eines Down- und Uploadlimits von insgesamt fünf Gigabyte pro Woche der Verlust des Internetzugangs. Das entspricht allerdings immer noch einer Menge von etwa vier Filmen oder 200 Songs. Carey Sherman, Präsident der RIAA, äußerst sich dennoch anerkennend über die Bemühungen der Hochschulen: „Im Vergleich zum letzten Jahr nehmen die Universitäten die Thematik wesentlich ernster.“
US-Unis gehen schärfer gegen Filesharing vor
Die US-amerikanischen Universitäten versuchen durch Information und technische Hürden den Datenaustausch ihrer Studenten einzudämmen.


