Nicht nur der deutsche Musikmarkt leidet: Im vergangenen Jahr gingen die Verkäufe in allen Tonträgerformaten um insgesamt 11,2 Prozent zurück, der CD-Absatz sank um 8,9 Prozent. Diese Zahlen hat die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers für den amerikanischen Branchenverband RIAA erhoben und dabei festgestellt, dass die Absatzzahlen stärker gefallen sind als noch in 2001. So betrug der Rückgang in allen Tonträgerformaten im vorletzten Jahr nur 10,3 und bei den CDs nur 6,4 Prozent. Die Umsätze gingen um 8,2 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar zurück – der niedrigste Stand seit 1997. Der reine Umsatz mit CDs schrumpfte nur um 6,7 Prozent. RIAA-Chefin Hilary Rosen erklärte den Rückgang vor allem mit den weiterbestehenden Problemen bei der Online- und physischen Musikpiraterie. Rosen kündigte neue Strategien gegen die Piraterie an, darunter auch ein Erziehungs- und Informationsprogramm für Verbraucher und Gesetzgeber. Allein im vergangenen Jahr habe die RIAA laut Rosen 89,5 Prozent mehr illegale CDs beschlagnahmt und will den Kampf gegen Piraterie in 2003 noch ausbauen.
US-Tonträger-Verkäufe sinken um 11,2 Prozent
Nicht nur der deutsche Markt leidet: Im vergangenen Jahr gingen die US-Verkäufe in allen Tonträgerformaten um insgesamt 11,2 Prozent zurück, der CD-Absatz sank um 8,9 Prozent.


