Musik

US Supreme Court schmettert einstigen Beach Boy ab

Der amerikanische Supreme Court hat das vom einstigen Beach Boy Al Jardine angestrengte Berufungsverfahren abgelehnt, bei dem es um Namensrechte an den Beach Boys geht.

Der amerikanische Supreme Court hat das vom einstigen Beach Boy Al Jardine angestrengte Berufungsverfahren abgelehnt, bei dem es um Namensrechte an den Beach Boys geht. Jardine, dessen Lead-Vocals auf Beach-Boys-Klassikern wie „Help Me, Rhonda“, „Cotton Fields“ oder „Vegetables“ zu hören ist und der für die Band das Album „M.I.U.“ produzierte, hatte nach der Trennung von seinen Bandkollegen 1998 mit seinen Söhnen und anderen ehemaligen Beach-Boys-Musikern als Beach Boys Family And Friends getourt. Gegen Jardines Verwendung des Begriffes „Beach Boys“ strengte Mike Love, Sänger und nach dem Ausstieg von Brian Wilson Chef der verbliebenen Beach Boys, einen Prozess an und verbot seinem ehemaligen Gesangspartner die Nutzung des Terminus. Weil Jardine wie auch Mike Love je ein Viertel an der in den 70er Jahren von den Beach Boys gegründeten Firma Brother Records gehört, hatte Jardine ein Berufungsverfahren gegen das Unternehmen angestrengt, um die Namensrechte zu erlangen.