Der wachsenden Bedeutung des Downloadgeschäfts tragen nun auch die amerikanischen Singles-Charts Rechnung: Ab sofort zählen digitale Downloads für die Ermittlung der Billboard Hot 100 mit. Dies gilt potenziell für alle Titel, unabhängig, ob sie als physische Tonträger veröffentlicht wurden oder nicht.
Die offizielle amerikanische Singles-Hitliste hat noch eine weitere Neuerung parat. Es ist jetzt nicht mehr erforderlich, dass ein Titel zuerst unter den ersten 75 Plätzen der Airplay-Charts auftauchen muss, bevor er in die Hot 100 gehen kann. Von den neuen Regeln profitiert in dieser Woche insbesondere Kelly Clarkson, die als erste Protagonistin der Casting-Show „American Idol“ mit zwei Titeln gleichzeitig die Top Ten in Amerika entert. „Since U Been Gone“ steht auf Rang neun, „Breakaway“ auf zehn. An der Spitze bleibt in der siebten Woche Mario mit „Let Me Love You“.
Zusätzlich zu den Veränderungen in den Hot 100 präsentiert „Billboard“ eine neue Hitliste, die sich wie die offiziellen Singles-Charts aus physischen und digitalen Verkäufen sowie aus Airplay-Einsätzen errechnet: die „Pop 100“. In Sachen Airplay zählen hier im Gegensatz zu den Hot 100 indes nur Einsätze im Mainstream-Top-40-Radio. Erste Nummer eins der Billboard Pop 100 ist „1, 2 Step“ von Ciara feat. Missy Elliott. Auf Platz zwei rangieren Green Day mit „Boulevard Of Broken Dreams“, dem Spitzenreiter der Download-Charts vor Marios Smash-Hit.



