Die Verkäufe von Tonträgern und Musikvideos sind in den USA laut den Erhebungen des US-Verbands RIAA im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar zurück gegangen. So sanken die Shipments 2001 um weitere 10,3 Prozent, nachdem bereits im Jahr 2000 ein Rückgang von sieben Prozent verzeichnet werden musste. Insgesamt lieferte die US-Musikindustrie im vergangenen Jahr 968,6 Millionen CDs, MCs, Vinyls und Musikvideos aus. 2000 waren es noch 1,08 Milliarden Einheiten. Die negative Entwicklung deutete sich bereits durch einen an. Als Gründe für den dramatischsten Umsatzeinbruch seit mindestens zehn Jahren werden gestiegene Kosten für Marketing und Radiopromotion, Onlinepiraterie, CD-Brennerei und die allgemeine ökonomische Schwäche angegeben. In einer RIAA-Umfrage hatten nach Angabe der RIAA 23 Prozent der Befragten geantwortet, sie hätten im letzten Jahr wegen kostenloser Download- und Kopiermöglichkeiten nicht mehr Musik gekauft als früher.
US-Shipments sanken 2001 um 10,3 Prozent
Die Verkäufe von Tonträgern und Musikvideos sind in den USA laut den Erhebungen des US-Verbands RIAA im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar zurück gegangen.


