Nach dem Willen von fünf Mitgliedern des US-Senats soll sich die Federal Trade Commission damit befassen, ob Softwarefirmen, die P2P-Programme entwickeln und vertreiben, gegen Handelsgesetze verstoßen. Tauschbörsen ermöglichten es den Nutzern, illegal an urhebergeschützte oder pornographische Materialien zu gelangen, so die Abgeordneten. In einem Brief forderten sie die US-Wettbewerbsbehörde auf, entsprechende Untersuchungen einzuleiten. Unter anderem werfen die Politiker den P2P-Diensten Geschäftspraktiven vor, die der „Täuschung und Gefährdung“ Vorschub leisteten. So könnten Kinder illegal Musik auf ihre Rechner laden und dafür wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagt werden. „Da läuft etwas schrecklich falsch, wenn Millionen ein Produkt auf eine Art benutzen, die illegal ist und eine Gefährdung für sie selbst und andere darstellt“, schrieben die Senatoren. Nach einer Antwort der Behörde soll sich der Senatsausschuss für Handel und Verbraucherschutz, der derzeit an einem Gesetz zum Schutz von Kindern vor Internetpornographie arbeitet, mit dem Thema beschäftigen.
US-Senatoren verlangen Untersuchung von P2P-Diensten
Nach dem Willen von fünf Mitgliedern des US-Senats soll sich die Federal Trade Commission damit befassen, ob Softwarefirmen, die P2P-Programme entwickeln und vertreiben, gegen Handelsgesetze verstossen.


