Verschiedene Senatoren führten die Verbannung der Country-Band aus den Programmen der Radiosender der Imperien von Cumulus Media Inc. und Cox Communications als negatives Beispiel für den Konzentrationsprozess im amerikanischen Hörfunkmarkt an. So sagte Senator John McCain aus Arizona, er billige zwar die Bush-kritischen Äußerungen von Dixie Chick Natalie Maines nicht. Dass gigantische Radiokonsortien aber die Musik einer Gruppe wegen politischer Statements großflächig aus dem Äther verbannen können, sei ein „unglaublicher Akt“ und entspreche nicht den Grundsätzen der amerikanischen Verfassung.
Bei der Anhörung verteidigte Lewis Dickey Jr., Chairman und CEO von Cumulus Media, die Entscheidung des Senderverbunds, dem 50 Country-Stationen angehören. Die Hörer der Stationen hätten „Zeter und Mordio“ geschrien und den Boykott der Dixie Chicks ausgelöst. Mit den Worten: „Es war keine Zensur von Cumulus – die Hörer haben das veranlasst“ gab Dickey den schwarzen Peter weiter. Er kündigte indes an, in ähnlichen Fällen in Zukunft den lokalen Programmdirektoren die Entscheidung zu überlassen, was sie spielen wollen und was nicht.


