Weil Ticketmaster vor drei Jahren beim Konzert zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von Michael Jackson Karten für Plätze ohne Sicht zur Bühne verkauft hat, stimmte ein Richter nun einem Verfahren gegen den amerikanischen Konzertveranstalter zu. Mehrere Konzertbesucher hatten geklagt, weil sie hinter einer Wand gesessen und von dem Geschehen auf der Bühne nichts gesehen hätten. Eine der Klägerinnen habe für 98,50 Dollar ein Ticket für die Veranstaltung im New Yorker Madison Square Garden gekauft und verlange nun Schadensersatz in der Höhe von 14 Mio. Dollar, teilte ihr Anwalt mit. Insgesamt würde die Klage 7840 Kartenkäufer betreffen, denen nicht mitgeteilt worden sei, dass ihre Sitze für einen Blick auf die Bühne ungeeignet wären, erklärte der Richter. Als Reaktion auf die Klage habe der Anwalt der Klägerin lediglich ein Schreiben von Ticketmaster und dem mitangeklagten Madison Square Garden erhalten, in dem von „Pech“ die Rede sei. Ein Termin für das Verfahren steht noch nicht fest.
US-Richter genehmigt Verfahren gegen Ticketmaster
Weil Ticketmaster vor drei Jahren beim Konzert zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von Michael Jackson Karten für Plätze ohne Sicht zur Bühne verkauft hat, stimmte ein Richter nun einem Verfahren gegen den amerikanischen Konzertveranstalter zu.



