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US-Politiker formieren Ausschuss gegen Piraterie

Drei Mitglieder des US-amerikanischen Repräsentantenhauses haben einen Ausschuss gegründet, der sich offensiv für die Bewahrung geistigen Eigentums einsetzen soll.

Drei Mitglieder des US-amerikanischen Repräsentantenhauses haben einen Ausschuss gegründet, der sich offensiv für die Bewahrung geistigen Eigentums einsetzen soll. In einem E-Mail-Rundschreiben forderte der Abgeordnete Robert Wexler, einer der Gründungsväter, seine Konkresskollegen auf, zahlreich dem Congressional Caucus on Intellectual Property Promotion and Piracy Prevention beizutreten. Er schreibt ferner, dass der Schutz des geistigen Eigentums durch Urheberrecht und Patentgesetze in den USA die Voraussetzung stets die Voraussetzung für Innovationen gewesen sei. Der Ausschuss soll in enger Kooperation mit Verwaltung, Exekutive und Rechteinhabern über die Gesetzgebung auf diesem Sektor diskutieren und die Resultate dieser Zusammenkünfte allen Mitgliedern zugänglich machen. Auf diese Weise soll ein Forum für patent- und urheberrechtliche Fragen entstehen – später auch im internationalen Rahmen. Hilary Rosen, Vorsitzende der Recording Industry Association of America (RIAA), ist dankbar für das Projekt: „Initiativen dieser Art machen deutlich, wie groß der kulturelle und ökonomische Beitrag der kreativen Köpfe wirklich ist“. Auch Rich Taylor, Sprecher der Motion Pictures Association of America (MPAA), gab grünes Licht zur Zusammenarbeit. Die Initiative werde dazu beitragen, dass „digitaler Handel gedeihen kann“.