Der Justizausschuss des kalifornischen Senats befasste sich am 23. Juli in einer Anhörung mit Vorwürfen von Musikern, die angeblich zu wenig Tantiemen von ihren Plattenfirmen erhalten. Vertreter beider Seiten waren geladen. Der US-Industrieverband RIAA präsentierte bei dieser Gelegenheit eine Studie von Universitätsprofessor Steven Wildman. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die über 500 untersuchten Künstlerverträge die Interessen aller Beteiligten in fairem Maße berücksichtigten. So seien Verträge nach Charts-Erfolgen finanziell nachgebesert worden. Ein Rechtsvertreter der Musikervereinigung Artist Empowerment Coalition hingegen warf den Firmen vor, die Künstler routinemäßig um zehn bis 40 Prozent unter Wert zu bezahlen und sie an unfaire Vertragsbedingungen zu binden. Auch Soulsänger Sam Moore und Rapper Montell Jordan berichteten den Abgeordneten von ihren Erfahrungen mit der Industrie. Die gängige Praxis bei der Gestaltung von Verträgen beschäftigte . Beobachter gehen davon aus, dass der kalifornische Senat demnächst eine weitere Anhörung anberaumen wird, bevor er über ein legislatives Eingreifen entscheidet.
US-Politiker beraten über Praxis bei Künstlerverträgen
Der Justizausschuss des kalifornischen Senats befasste sich am 23. Juli in einer Anhörung mit Vorwürfen von Musikern, die angeblich zu wenig Tantiemen von ihren Plattenfirmen erhalten.


