Musik

US-Plattenfirmen verschicken Schecks

Wegen angeblicher illegaler Preisabsprachen haben die fünf Musikmajors insgesamt 47,4 Mio. Dollar an Plattenkäufer zurückgezahlt.

Wegen angeblicher illegaler Preisabsprachen haben die fünf Musikmajors insgesamt 47,4 Mio. Dollar an Plattenkäufer zurückgezahlt. Nachdem die Plattenfirmen sowie drei Handelsketten bereits im Oktober 2002 einem entsprechenden Vergleich zustimmten, gingen nun die Schecks an die Verbraucher, die sich für diese einmalige Rabattaktion vorher registrieren lassen mussten. Die Entschädigung pro Person beträgt 13,86 Dollar. Über die 47,4 Mio. Dollar hinaus müssen die beteiligten Firmen zudem CDs im Wert von 77 Mio. Dollar für öffentliche Einrichtungen zur Verfügung stellen. Den Unternehmen wurde vorgeworfen, zwischen 1995 und 2000 im Rahmen eines „Minimum Advertising Pricing“-Programms Mindestpreise auf Tonträger verabredet zu haben; alle beteiligten Firmen wiesen die Vorwürfe zurück.

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