Die amerikanische Tonträgerindustrie und mehrere Künstlerverbände haben den amerikanischen Kongress und die Aufsichtsbehörde FCC aufgefordert, illegale Zahlungen für Airplay – sogenanntes Payola – zu untersuchen. Außerdem wird eine Untersuchung gefordert, die die Auswirkungen des Konzentrationsprozesses in der Radiolandschaft beleuchtet. Konkret haben die Autoren des Papiers die Mediengruppe Clear Channel im Visier, die nicht nur zehn Prozent aller Radiostationen im Amerika, sondern auch Konzertagenturen und Veranstaltungsstätten besitzt. Schuld an den Zahlungen für Radio-Airplay haben laut den Verfassern unabhängige Promoter, die oft sowohl von Plattenfirmen wie auch von Radiosendern bezahlt werden. Ausgearbeitet haben das Statement die American Federation of Television and Radio Artist (AFTRA), die American Federation of Musicians (AFM), die Future Of Music Coalition (FMC) und die Recording Academy. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Tonträgerverband RIAA unter anderem auch der Händlerverband NARM und die Association of Independent Music (AIM).
US-Plattenfirmen machen gegen Radiosender mobil
Die amerikanische Tonträgerindustrie und mehrere Künstlerverbände haben den amerikanischen Kongress und die Aufsichtsbehörde FCC aufgefordert, illegale Zahlungen für Airplay im Radio – sogenanntes Payola – zu untersuchen.


